Stadt verbietet das Rauchen in Wohnungen
Belmont in Kalifornien hat als erste Stadt in den USA seinen Bürgern verboten, in den eigenen vier Wänden zu rauchen. Wer trotz Beschwerden weiter pafft, muss mit bis zu 1000 Dollar Strafe rechnen. Einziger Ausweg: auf der Straße rauchen. Aber mit sechs Metern Abstand zum Haus. Gefunden bei Welt.de
Eigentlich keine schlechte Idee.
Aber ich denke soweit sollte man dann doch nicht gehen.
Sollen die Raucher doch in ihrer Wohnung rauchen!
Solange sie damit ihre Nachbarn nicht belästigen! Was ist Ihre Meinung?

Unter “Was soll das?” ist in diesem Blog zu lesen: “Mit seinem Tabakrauch, der über geöffnete Fenster und Kabelkanäle in unsere Wohnung zieht”
Studien haben ergeben, dass Tabarauch, im Gegensatz zu Küchendünsten, WC-Gerèchen, Rauch aus dem Kamin, KFZ-Abgasen eine Substanz besitzt, die dem Tabakrauch eine Art Spürsinn verleiht. So findet er z.B. ohne Mühe und in Sekundenschnelle (bevor sie wieder geschlossen werden) offene Fenster, auch um Hausecken und in unterschiedlichen Stockwerken und schlägt mit voller Konzentration zu. Besonders perfid ist auch seine Fähigkeit, über Kabalkanäle zur zentralen Sicherungstafel (der Umweg ist erforderlich, da Kabelkanäle jeweils separat zur betreffenden Wohnungen geführt werden, um zu verhindern, dass der Nachbar Strom abzapfen kann) zu gelangen und sich dann dort die Kabelkanäle auszusuchen, die spezifisch in Nichtraucherwohnungen führen. Das genetische Material in den Rauchpartikel verhindert, dass sich der Rauch unterwegs auflöst, ähnlich wie bei den Schwalben und Stare, die immer in Gruppen ziehen.
Trackback by koko 16. Oktober 2007 01:10
Tja, da rächt es sich, wenn man in der Schule nicht aufgepasst hat!
Sonst würdest Du wissen, dass warme Luft immer nach oben steigt!
Aber so anonym im Internet ist es ja auch nicht ganz so peinlich, wenn man Stuß schreibt!
Trackback by admin 16. Oktober 2007 10:11
Da Rauchen nicht nur eine Belästigung sondern eine Körperverletzung ist, müssen Bewohner in Häusern davor geschützt werden. Man darf seine Notdurft auch nicht in Treppenhäusern verrichten und es drohen auch Strafen, wenn man sich im eigenen Auto nicht anschnallt. Beide letztere Faktoren vernichten weniger Menschenleben als Rauchen. – Noch Fragen?
Trackback by Nitsche-Eisbaer 16. Oktober 2007 10:38
@admin: Warme Luft steigt nach oben, bis sie sich der Umgebungstemperatur angepasst hat. Wie also kommt der Rauch zuerst nach unten in den Verteilerkasten, um dann in den Kabelkanälen wieder hochzusteigen?
PS: Ich bin Elektroinstallateur.
Trackback by koko 16. Oktober 2007 11:48
Lass gut sein,
Es geht um einen Kabelkanal der von Wohnung zu Wohnung führt!
Trackback by admin 16. Oktober 2007 16:26
Auch wenn du ihn nicht findest, der Rauch wird ihn sicher finden.
Trackback by koko 17. Oktober 2007 08:34
Mal eine bescheidene Frage:
ist das hier so übliche, dass massiv zensiert wird, sprich unliebsame beiträge einfach gelöscht werden ?
Trackback by jec 17. Oktober 2007 11:05
Wenn die Beiträge unseren AGB entsprechen werden sie auch nicht zensiert!
Trackback by admin 17. Oktober 2007 11:12
Warum ist mein Beitrag denn jetzt schon wieder gelöscht worden ?
Trackback by jec 17. Oktober 2007 12:22
Ich habe Dir ne Mail geschreiben!
Trackback by admin 17. Oktober 2007 12:26
Na gut, dann will ich jetzt mal hier auf Deine mail antworten (auch wenn der eine oder andere vielleicht jetzt nicht folgen kann)….
Deine übervorsichtige Haltung sei Dir natürlich zugestanden, mag bisweilen auch verständlich sein.
Ich bin zweifellos kein militanter Verfechter des “freien Rauches”, sondern befürworte die Errungenschaft des Nichtraucherschutzes (solange es tatsächlich um den Nichtraucherschutz geht!)
Du magst den einen oder anderen Vergleich als unsinnig ansehen, allerdings gebe ich zu bedenken, dass “offizielle” Formulierungen wie “Rauchen fordert soviel Todesopfer wie wenn jeden Tag soundsoviel Jumbos abstürzen” zumindest von derselben fragwürdigen Qualität sind.
Sinn und Zweck ist klar: Angst braucht Bilder ! Es kann und darf nicht Sinn und Zweck sein, dass die Wissenschaft die Bevölkerung manipuliert.
Ich für meinen Teil mache mir ernsthafte Gedanken in welche Richtung die Gesellschaft schlittert:
Eine Gesellschaft gegängelt mit unsinnigen Verboten, ein Volk von Denunziaten, ein Überwachungsstaat.
Hat überhaupt schon mal jemand erwähnt wie das Gesezt in Belmont kontrolliert werden soll ?
Ich finde es sehr bedenklich, dass die vernünftigen Stimmen im Lande nicht gehört werden, weil die Populisten zu laut schreien (bevor Du wieder zum delete Button greifst: ich meine nicht Dich!).
Oder um es mit den Worten von Dr. Gölz (übrigens Mitglied in Arbeistkreisen des Europarates und der WHO) zu sagen:
“Der allgemeine Gesundheitswahn hat das Denkvermögen weggespült”.
Das ganze statement:
http://www.aeksh.de/SHAE/2006/200608/h068035a.html
Trackback by jec 17. Oktober 2007 16:21
>>dass “offizielle” Formulierungen wie “Rauchen fordert soviel Todesopfer wie wenn jeden Tag soundsoviel Jumbos abstürzen” zumindest von derselben fragwürdigen Qualität sind.<< Da bin ich ganz Deiner Meinung!
Trackback by admin 17. Oktober 2007 17:20
Die Bürgermeisterin von Belmont hat es klar gesagt, wie das Gesetz in Belmont kontrolliert werden soll: genauso wie es entstanden ist. Ein (1) Bewohner einer Seniorenwohnung hat sich beklagt, dass Tabakrauch seiner Nachbarn durch die Wände, die Kanalisation und die offenen Fenster bei ihm eindringt. Das war eine gute Gelegenheit, ein Zünder, um die Emotionen hochzupeitschen und gegen die ungeliebten Raucher vorzugehen.
Und genau so soll das Gesetz kontrolliert werden: Durch Denunziation (ob berechtigt oder nicht, ob auf Fakten beruhend oder nicht) durch Mitbürger, Nachbarn, Zeugen … und warum nicht, auch Familienmitglieder. Kurz, das Rauchverbot scheint als Antragsdelikt behandelt zu werden.
Meine Eltern haben mir erzählt, wie das 1940-44 funktionierte … eines morgens war die Nachbarfamilie weg, mit unbekanntem Ziel.
Trackback by koko 17. Oktober 2007 18:54